Freiwillige Feuerwehr Reute
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  • Übung der Feuerwehr Reute an der Kirche St. Felix und Regula in Oberreute
  • Gemeinsame Waldbrandübung mit der Feuerwehr Wasser
  • 24 Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Reute
  • Übung der Feuerwehr Reute an der Kirche St. Felix und Regular in Oberreute
  • Die Feuerwehr Reute im FRTC in Frankfurt
  • Gruppenfoto der JF beim Pokalwettkampf 2014 in Bahlingen - 1. Platz
  • Das Scheibenfeuer der Jugendfeuerwehr Reute

WICHTIG: Diese Seite soll Ihnen lediglich einen kurzen Überblick geben. Für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität dieser Aussagen wird keine Haftung übernommen!

 

Warum Rauchmelder?

Jeden Monat verunglücken rund 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden und nicht durch das eigentliche Feuer, sondern durch eine Rauchgasvergiftung. Zwei Drittel werden Nachts im Schlaf "überrascht".

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen können. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr.

Wenn alle schlafen - denn im Schlaf riecht der Mensch nichts.
Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. 

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

 

Gibt es bereits eine Rauchmelderpflicht?

Ja, diese gibt es.

Seit 22 Juli 2013 ist es für alle ab diesem Datum erteilten Baugenehmigungen verpflichtent Rauchwarnmelder an den vorgeschriebenen Stellen zu installieren.
Ab 01 Januar 2015 wird diese Pflicht auf alle Gebäude erweitert. Spätestens dann muss in jedem Haus ein Rauchmelder angebracht sein.

 

Einbau & Betriebsbereitschaft

Für den Einbau ist grundsätzlich der Eigentümer / die Eigentümerin verantwortlich.
Ebenso für anfallende Reparaturen oder den Austausch defekter Melder.

Für die Betriebsbereitschaft (Batteriewechsel / Funktionstest) der Anlage ist der Besitzer verantwortlich, es sei denn der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

Somit ist die Verantwortung im Regelfall geteilt, sodass ein bestmöglicher Schutz gewährleistet wird und der Versicherungsschutz gewährleistet wird.

 

In welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder angebracht werden?

Grundsätzlich gilt:

  • In allen Räumen, in denen regelmäßig geschlafen wird, oder welche als solche im Bauantrag gekennzeichnet wurden
    Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer
  • In allen Rettungswegen, welche eine Verbindung zwischen den oben genannten Zimmern und der Wohnungstüre herstellen
    Flure und Treppen

 

Gibt es Ausnahmen?

Ja die gibt es.
Rauchwarnmelder müssen lediglich innerhalb der Wohnung angebracht werden. Treppenhäuser in Mehrfamilienhäuser sind ausgenommen.

 

Welche Anforderungen muss der Rauchwarnmelder erfüllen?

Der Rauchwarnmelder muss grundsätzlich nur wenigen Anforderungen entsprechen:

  1. Der Rauchwarnmelder muss das CE-Kennzeichen tragen
  2. Der Rauchwarnmelder muss der DIN EN 14604 entsprechen

 

Müssen die Rauchwarnmelder vernetzt sein?

Nein. Eine Vernetzung zwischen den Rauchwarnmeldern bietet einige Vorteile, werden jedoch nicht vorgeschrieben.

Einfache Geräte reichen vollkommen aus.

 

Gibt es auch Rauchwarnmelder für Hörgeschädigte?

Ja. Es gibt spezielle Rauchwarnmelder für hörgeschädigte Personen.

Diese haben meist zusätzlich ein starkes Blitzliche um zusätzlich eine optische Wirkung zu erzielen.
Des Weiteren gibt es auch Rauchwarnmelder mit einem sogenannten Rüttelkissen, um schlafende Personen durch Vibrationen zu wecken.

 

Wann müssen Rauchwarnmelder ausgetauscht werden?

Im Regelfall nach 10 Jahren, da sonst durch die Verschmutzung der Versicherungsschutz nicht mehr gewährleistet werden kann.
Es empfiehlt sich hier der Kauf eines Rauchwarnmelders mit Langzeitbatterie, welche 10 Jahre hält.

 

Empfiehlt die Feuerwehr Reute einen speziellen Rauchwarnmelder?

Nein. Grundsätzlich dürfen wir als Institution der Gemeinde keine Empfehlungen für eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Modell aussprechen.
Sollten Sie dennoch Hilfe bei der Auswahl benötigen, fragen Sie einfach einen Kameraden nach seiner persönlichen Meinung, fragen Sie beim Elektrofachmarkt Ihres Vertrauens oder beim Fachhändler für Brandschutzartikel.


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